Anlage 1

Leider ändern sich Links im Laufe der Zeit oder fallen fort. Die unten angegebenen Links nebst Text sollten jedoch soviel Hinweise geben, dass mit Google und/oder etwas Nachdenken, doch das Gesuchte zu finden ist.

Beschreibungen des Ahrensburg-Stellmoorer-Tunneltals finden sich hier: Wikipedia, hamburg.de, Nabu, Jordsand. Was ein Tunneltal ist, wird hier erläutert: Glaziale_Rinne.

Das NSG Höltigbaum wird hier beschrieben: Wikipedia, Rahlstedter Jahrbuch, Umweltbehörde.

Naturschutzgebiete werden von der zuständigen Naturschutzbehörde als solche erklärt. Für das Ahrensburger Tunneltal ist es die Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal": Kreis Stormarn. Für den hamburgischen Teil des Tunneltals, das Stellmoorer Tal, gibt es die Verordnung über das Naturschutzgebiet "Stellmoorer Tunneltal": Justizbehörde Hamburg.

Für Höltigbaum können die Verordnungen hier gelesen werden: Hamburger Teil Justizbehörde Hamburg und Schleswig-Holsteiner Teil: Kreis Stormarn.

Die NSG sind auch sogenannte EU-Fauna-Flora-Habitate (FFH-Gebiete). Sie wurden nach Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie FFH-RL) als solche an die EU gemeldet. Das Ziel der RL ist es, ein zusammenhängendes System von Schutzgebieten zu schaffen (Wikipedia). Das ist dann ein zusätzliches, das deutsche Naturschutzrecht überlagerndes Recht - was es schwieriger macht, in solch einem Gebiet Veränderungen durchzuführen. Übrigens habe ich zum Teil versucht, den Definitionen der FFH-Gebiete fotografisch zu folgen (als ein Bildbeispiel: Eichenwald mit saurem Boden).

Von der Weltnaturschutzunion gibt es ein System zur Klassierung von Schutzgebieten, den sog. IUCN-Kategorien, welches auch von den UN verwendet wird. Höltigbaum zum Beispiel wird in der IUCN-Kategorie IV gelistet (Habitat/Species Management Area (Biotop-/Artenschutzgebiet mit Management; das heißt, ein Schutzgebiet, für dessen Management gezielte Eingriffe erfolgen)): Wikipedia.

Die Verordnungen alleine helfen noch nicht viel. Damit die unteren Naturschutzbehörden wissen, was zu tun ist, sollen sogenannte Pflege- und Entwicklungspläne (PEP) erstellt und veröffentlicht werden. Das kann eine lange Zeit dauern und sehr aufwändig sein. Für das Ahrensburger Tunneltal existiert ein nicht veröffentlichter PEP aus 1987. Den aktuellen Managementplan gibt es beim Ministerium für ...Umwelt... Schleswig-Holsteins. Für das Stellmoorer Tunneltal/Höltigbaum (hamburgisch) ist der PEP 2016 erschienen: PEP HB und STT (321 Seiten). Hat auch seine Zeit für die Erstellung gebraucht, wenn man bedenkt, dass das SAT 1978 und HB 1998 "verordnet" wurden, nicht wahr?

Betreut werden die NSG von vielen Institutionen und Personen: Umweltbehörde Hamburg, Kreis Stormarn, Stadt Ahrensburg, Revierförsterei Volksdorf, Naturschutzbund Deutschland, Stiftung Natur im Norden, Verein Jordsand, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Es sind noch mehr zu finden, wieweit sie aber (noch) aktiv sind, ist bei einigen Institutionen nur schwer festzustellen.

Die verwendeten Karten stammen von den Firmen Google, Microsoft, OneSoil und Strava, der OpenStreetMap-Organisation, alten und neuen Messtischblättern sowie aus Veröffentlichungen der Städte Ahrensburg und Hamburg sowie des Kreises Stormarn.

Anlage 2

Foto- und sonstige Technik, Erstellung des Werkes

Einige Fragen und Antworten zu den technischen Grundlagen

F: Womit knipsen Se denn?
A: Da sich die Aufnahmen über einen Zeitraum von ungefähr 20 Jahren erstrecken - mit allen möglichen Kameras. Wenn man von den "Taschenkameras" absieht, bis 2017 mit Nikon- und Fuji-Geräten. Ab 2017 mit Olympus- und Panasonic-Kameras. Ich nehme grundsätzlich im Rohformat auf, also dem, was der Sensor direkt abliefert. Die Bildqualität wird besser und der Spielraum bei der Bearbeitung ist grösser.

F: Und dann?
A: Das Umwandeln der raw-Dateien in tif-Files passiert im Konverter der Fa. PhaseOne, die Weiterverarbeitung “nach Geschmack” mit ACDSee und ein paar Dritthersteller-Filtern. Dann erfolgt die Umsetzung in jpg-Files gewünschter Größe und Qualität.

F: Aha, das sind dann die gezeigten Bilder?
A: Ja, diese Files werden als Sets gruppiert oder einzeln verwendet.

F: Und wie kommen die Texte zu den Bildern?
A: Nun, man nimmt ein geeignetes Programm und schreibt :-) . Hier ist das Typora; ein auf die Markdown-Syntax spezialisierter Editor (Markdown wurde von Daring Fireball entwickelt, die Originalrichtlinien sind hier zu finden). Der große Vorteil ist, dass da drin die Bilder (die eigentlich nur als Verweise vorhanden sind), html-Einschübe und eben die Markdown-Elemente im Text sichtbar sind.

F: Wie kommt das Ganze dann in den Browser?
A: Aus Typora heraus kann das endgültige html-File (hier index.html) erzeugt werden, das ein Browser dann als Fließtext mit Bildern und Überschriften und so weiter interpretiert. In dieser Version habe ich ebenfalls ein Softwareprodukt des open-source-Projekts MkDocs verwendet. Damit wird ein Inhaltsverzeichnis auf der linken Seite erzeugt und man hat eine Suchmöglichkeit integriert. Der Gesamttext kann außerdem in einzelne Abschnitte zerlegt werden, so dass die Ladezeiten erträglich bleiben.

F: Aha, und diese ganzen Bildumrandungen und Formatierungen des Texts?
A: Diese Stilelemente werden heutzutage mit sog. CSS-Files realisiert, in denen die Regeln für das Aussehen des Textes festgehalten werden. Der Browser liest die CSS-Files automatisch mit ein.

F: Und wo findet man das ganze Werk?
A: Auf meiner Website muella7. Normalerweise zeige ich dort nur Bilder; aber fürs “Stellmoorer Tunneltal” habe ich ein neues Verzeichnis mit dem html-Text, den Bildern, den CSS und den Schriften eingerichtet.

F: Ist das nicht alles furchtbar kompliziert?
A: Ja :-) . Ich habe manches von dieser Herstellungsweise lernen müssen. Bilder und Texte fabriziere ich schon immer, aber eine größere Menge Bilder sinnhaft mit strukturiertem Text zusammenzubringen, war wieder lehrreich für mich.

F: Wie lange hat es gedauert?
A: Brutto ungefähr zwanzig Jahre :-) , netto vier Monate für den ersten Wurf. Das Fotografieren hat sich halt über längere Zeit erstreckt - immer mal wieder, ohne Druck und erst in letzter Zeit gezielt, um Lücken auszufüllen.

Dann hatte ich verschiedene Programme, die im Endergebnis ein vorzeigbares html-Bilderbuchformat “ausspucken” sollten. Leider harmoniert in dem Bereich Webentwicklung etliches nicht miteinander und die Dokumentation der Programme ist häufig unzureichend oder veraltet. Man muss vieles ausprobieren und immer wieder testen.

Da die Bilder aus unterschiedlichen technischen "Zeitaltern" stammen, mussten sie überwiegend neu entwickelt werden, um sie halbwegs einheitlich aussehen zu lassen. Weil jedes Bild anders ist, kann man es nur manuell erledigen und das kostet Zeit.

Beginn 28.03.2018, letzte Änderung 16.04.2020, Vers. 4.1

Ich hoffe, dass Sie Spaß an dem Bilderbuch hatten - über Rückmeldungen würde ich mich freuen.


muella7