Cornwall, Bergbau

Von einer Reise nach Cornwall. Wir hatten eine Wohnung gemietet, die in dem Häuschen des ersten Bildes lag; mit den drei großen Fenstern - Seeblick. Wenn man sich das Bild genauer anschaut, sieht man eine Einkerbung in der Steilwand unter dem Haus. Da lief die Verladerutsche für das Erz, das oberhalb des Hauses anfiel, durch. Da, wo jetzt das Wohnzimmer liegt, war wohl die Öffnungsklappe. Es fiel nach unten, direkt in den Schiffsbauch. Eine kleine Hafenanlage hatte dort die Erzfrachter aufgenommen. Die Hafenmole usw. ist inzwischen durch die See eingeebnet worden (auf dem Bild herrscht Ebbe). Die ganze Bucht ist nun ein Paradies für Surfer.

Oberhalb des Hauses und die ganze Küste entlang, finden sich alte Förderanlagen, -gebäude nebst Schornsteinen, zugeschüttete Schächte, Einstürze und Krater (von Sprengungen?). Die Bergwerksschächte sollen sich kilometerweit unters Meer erstreckt haben. Schließlich haben schon die Römer dort Erz abgebaut.

An der Steilküste führt ein Wanderweg entlang. Am Strand liegen ebenfalls Eingänge zu alten Minen. Das Schöne ist, dass man alle möglichen bunten Erze dort findet. Also, Geologenhammer mitnehmen!

Mi einer Nikon D100 und einer Canon Powershot S70 aufgenommen - praktisch schon historische Geräte.

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